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20/04: DM Sprint Wochenende

Foto: Pepa Neumann, ZieleinlaufNach 6 Wochen Lauftraining nach meiner langen Verletzungpause ging es am letzten Wochenende endlich los mit der Nationalen Saison. Die DM Sprint in Kassel stand auf dem Programm. Den Bergpark Wilhelmshöhe, welcher ein ausgezeichnetes Sprintgelände mit seinen vielen Bächen und Dickichten bietet, kannte ich noch von meinem letzten OL in Kassel, vor 10 Jahren. Damals als 15 jähriger machte ich weniger Fehler, als dieses Wochenende...

Los gings am Samstagmorgen mit der Sprint Quali. Ich wollte am Anfang ein bißchen in die Karte bei hohem Tempo kommen um schon einmal ein gutes Wettkampfgefühlzu erhalten. In letzter Zeit blieb mir wenig Gelegenheit OLTrainings auf unbekannten Karten zu absolvieren und somit wollte ich meine Technik vor dem Finale unter den Augenschein nehmen. Am Ende gelang das super. Ich machte kaum Fehler und ab der Hälfte der Bahn nahm ich dann das Tempo raus, da ich schon die beiden vor mir gestarteten eingeholt hatte.

Routegadget Quali

Ergebnis Quali

Im Finale war es dann ein heiser Tanz. Ich startete als Letzter und war damit ein wenig unter Zugzwang. Gleich der erste Posten war doch eher ein schwammiger und es war ungewohnt für mich, dass abgesägte Bäume als Kuppen kartiert wurden. ich lief etwas zu weit oberhalb und war mir total unsicher was diese Wurzelteller das links von mir eigentlich darstellen sollten. Nach einem kleinen Schlenker von 10s fand ich den ersten Posten dann doch. Posten 2 und 3 liefen dann super, aber ich verpasste irgendwie den 4. vorzubereiten. Aus der Karte sah die Verbindung einfach aus, doch ich kam zu weit nach rechts und fand mich in einem Gewirr aus steinen und Pfaden wieder. Wieder 10s weg. Zum 5. versuchte ich dann auf die Tube zu drücken, lief aber wieder an so einer Wurzelteller-Kuppe vorbei. Das Rennen schien schon fast gelaufen, aber die Fehler wollten einfach nicht aufhören zu 8 wählte ich eine zickackroute, die mich wieder Zeit kostete und an Posten 9 stand ich vor dem querbaren Gewässer und war mir unsicher, wo nun der Unterschied zwischen den Felswänden, die man laut Ausschreibung nicht betreten durfte und diesen mit steinen durchzogenem Gewässen bestand. Also entschloss ich mich davorstehenden den Pfad zu nutzen. Wieder 10s weg. Am 10 Posten lief ich dann auch noch vorbei und musste wieder zurück. Am 13 passierte mir das gleiche Missgeschick und auch am Sichtposten legte ich noch einmal eine Bauchlandung im Dickicht hin. Alles in allem ein sehr durchwachsener Lauf, der mir gezeigt hat, dass ich Probleme damit habe 2 konzentrierte OL`s an einem Tag zu absolvieren. Daran gilt es in den nächsten Wochen zu arbeiten. Am Ende war es der 5. Rang mit dem ich nicht sehr zufrieden war, da ich mir eine Medaille zum Ziel gesetzt hatte.Felix Späthzeigte als Junior eine super Leistung und konnte seine Sprint Qualitäten erneut unter Beweis stellen! so sehen 4. und 5. aus

Routegadget Finale

Ergebnis Finale

Am Sonntag stand dann noch der BRL auf einer Langdistanz an. Das Gelände kam mir absolut nicht entgegen. Eigentlich hatte ich mich auf einen schönen Wald OL gefreut, aber die nicht immer gut  sichtbaren Grünstufen und Unterschiede zwischen Kahlschlag und Windbruch machten das Orientieren sehr schwer. Gleich am ersten Posten kam ich nciht mit den Pfaden zurecht und verlor 2min indem ich auf dem falschen Hügel suchte. Am 2 rannte ich durch ein nahezu undurchdringliches Grün. Auf dem Weg zum 5. passierte mir das gleiche. Vielleicht hätte man dies mit einem schwarzen Jungel Symbol darstellenmüssen. Am 6 lief ich einfach vorbei und auch am 8 Posten verlor ich 2min im Schneisengewirr. Danach war die Luft einfach raus und ich versucht das ganze noch als Trainingslauf durchzuziehen. Es wird wohl doch langsam Zeit für Kontaktlinsen, damit ich die Posten sehen und die Karte in 1:15000 wieder lesen kann.

Routegadget

Ergebnis BRL

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